ID: 13231 PktGrundwissen (J/N)
Schwierigkeit: 25/100

Darf man bei verminderter Luftdurchsichtigkeit mit Tagesfahrlicht fahren?

💡 Erklärung

Richtige Antwort: NEIN

🔍 Situationsanalyse: Du näherst dich einer Kreuzung bzw. fährst auf einer Straße bei schwierigen Wetterbedingungen. Die Regentropfen auf der Windschutzscheibe zeigen deutlich, dass die Sicht durch atmosphärische Bedingungen eingeschränkt ist.

📖 Erklärung der Regel: Tagfahrleuchten sind ausschließlich für den Gebrauch bei guter Sicht, von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung, konzipiert. Der sicherheitsrelevante Nachteil von Tagfahrleuchten ist, dass sie keine Heckleuchten (Schlussleuchten) aktivieren. Bei verminderter Sichtweite (Nebel, Regen, Schneefall) bist du jedoch verpflichtet, für den nachfolgenden Verkehr sichtbar zu sein und die Fahrbahn vor dir ausreichend auszuleuchten. Daher musst du in einer solchen Situation zwingend auf Abblendlicht umschalten.

💡 Tipp: Warte nicht, bis es dunkel wird oder die Situation kritisch wird. Sobald du die Scheibenwischer einschalten musst, betrachte dies als Signal, manuell auf Abblendlicht zu wechseln. Verlasse dich nicht ausschließlich auf automatische Lichtsensoren in modernen Fahrzeugen, da diese oft nicht auf Regen reagieren, sondern nur auf die abnehmende Helligkeit.

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